<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wissenswertes &#8211; Freiwillige Feuerwehr Lutherstadt Eisleben</title>
	<atom:link href="http://feuerwehr-eisleben.de/category/wissenswertes/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://feuerwehr-eisleben.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 27 Dec 2023 13:08:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>http://feuerwehr-eisleben.de/wp-content/uploads/2022/12/cropped-ff-eisleben-logo-1-32x32.jpg</url>
	<title>Wissenswertes &#8211; Freiwillige Feuerwehr Lutherstadt Eisleben</title>
	<link>http://feuerwehr-eisleben.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Feuerwerk und Knallerei &#8211; schön, aber auch gefährlich!</title>
		<link>http://feuerwehr-eisleben.de/feuerwerk-knaller-verhalten-warnung-informationen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Riedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 08:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.feuerwehr-eisleben.de/?p=5567</guid>

					<description><![CDATA[Mit einem bunten Feuerwerk und lauter Knallerei begrüßen jährlich Millionen Menschen in der Silvesternacht das neue Jahr. So glanzvoll und faszinierend dieser Brauch auch ist, so große Gefahren birgt er. Feuerwehren und Notärzte haben Silvester Hochbetrieb. Leichtsinniges Hantieren mit Feuerwerkskörpern sei eine der häufigsten Unfallursachen, so aktuelle Studien. Besonders Kinder sind gefährdet: Jedes Jahr endet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem bunten Feuerwerk und lauter Knallerei begrüßen jährlich Millionen Menschen in der Silvesternacht das neue Jahr. So glanzvoll und faszinierend dieser Brauch auch ist, so große Gefahren birgt er.</p>
<p>Feuerwehren und Notärzte haben Silvester Hochbetrieb. Leichtsinniges Hantieren mit Feuerwerkskörpern sei eine der häufigsten Unfallursachen, so aktuelle Studien.</p>
<p>Besonders Kinder sind gefährdet: Jedes Jahr endet die Silvesternacht für rund 200 Kinder in der Notaufnahme. Eltern dürfen ihre Sprösslinge daher nie unbeaufsichtigt Feuerwerkskörper zünden lassen!</p>
<p><strong>Tipps für den sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern</strong></p>
<ul>
<li>Nur solche Feuerwerkskörper verwenden, die von der Bundesanstalt für Materialforschung zugelassen sind. Diese sind am aufgedruckten Zulassungszeichen, das immer mit den Buchstaben &#8222;BAM&#8220; beginnt (zum Beispiel: BAM-PII-0537), klar zu erkennen.</li>
<li>Die Gebrauchsanweisung vor dem Zünden in aller Ruhe lesen und beim Zünden auch beachten. Sie ist auf jedem Feuerwerksartikel und auf der Verpackung aufgedruckt.</li>
<li>Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Feuerwerkskörper der Klasse II wie Raketen, Kanonenschläge, Blitze und Böller dürfen nur an Personen über 18 Jahren abgegeben und auch nur von ihnen gezündet werden.</li>
<li>Auch das für Kinder zugelassene Kleinstfeuerwerk der Klasse I sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen abgebrannt werden.</li>
<li>Raketen, Knallkörper und andere Feuerwerksartikel nie in geschlossenen Räumenzünden. Achten Immer für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen Feuerwerkskörper und Personen achten.</li>
<li>Fenster und Dachfenster schließen, damit abstürzenden Raketen oder Leuchtkugeln nicht in die Wohnung gelangen können.</li>
<li>Alkohol vermindert das Reaktionsvermögen. Deshalb sollten alkoholisierte Personen das Feuerwerk lieber als Zuschauer genießen.</li>
<li>Raketen nur senkrecht starten. Am besten ist, eine schwere Wein- oder Sektflaschen als Startrampe zu benutzen. Noch besser ist es, diese Flasche vor dem Raketenstart in die Erde einzugraben. Auch ein Getränkekasten kann zur Verbesserung der Standsicherheit genutzt werden. Und die Raketen nie gegen Hindernisse, wie zum Bespiel Dachvorsprünge oder Bäume, auf die Reise schicken.</li>
<li>Niemals Feuerwerkskörper selbst herstellen.</li>
<li>Niemals mehrere Feuerwerkskörper zu einem Bündel vereinen.</li>
<li>Niemals die Zündschnur verkürzen.</li>
<li>Blindgänger und Versager auf keinen Fall ein zweites Mal zünden.</li>
<li>Besonders gefährlich für die Ohren sind Knaller und Böller, die in unmittelbarer Nähe des Trommelfells gezündet werden.</li>
<li>Niemals gezündete Knallkörper auf Menschen oder Tiere zuwerfen. Gezündetes Feuerwerk nicht aus dem Fenster oder vom Balkon abwerfen.</li>
<li>Die Finger von nicht zugelassenen Billig-Böllern lassen. Die haben oft eine höhere Explosionswirkung als geprüfte Knaller mit einem Schallpegel von bis zu 120 Dezibel. Bei diesem Pegel liegt auch die Schmerzgrenze.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freiwillige Feuerwehr, NICHT Berufsfeuerwehr</title>
		<link>http://feuerwehr-eisleben.de/freiwillige-feuerwehr-nicht-berufsfeuerwehr</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Riedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2022 13:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.feuerwehr-eisleben.de/?p=2682</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Bundesbürgern ist nicht bewusst, dass fast alle Städte und Gemeinden von rein freiwilligen Feuerwehren betreut werden. Meist ist die Meinung, dass es ehrenamtliches Engagement nur in kleinen Dörfern gibt, doch das ist schlichtweg falsch. Auch in den Millionenstädten wie Hamburg, Berlin oder München stellen freiwillige Feuerwehren eine wichtige Stütze des deutschen Notfallsystems dar. Obwohl]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vielen Bundesbürgern ist nicht bewusst, dass fast alle Städte und Gemeinden von rein freiwilligen Feuerwehren betreut werden. Meist ist die Meinung, dass es ehrenamtliches Engagement nur in kleinen Dörfern gibt, doch das ist schlichtweg falsch. Auch in den Millionenstädten wie Hamburg, Berlin oder München stellen freiwillige Feuerwehren eine wichtige Stütze des deutschen Notfallsystems dar.</p>



<p>Obwohl schon sehr viele Menschen Hilfe von der Feuerwehr in Anspruch genommen haben und sie dadurch ein sehr hohes Ansehen genießt, ist meistens niemandem klar, wer „Die Feuerwehr“ überhaupt ist. Es herrscht die weitläufige Meinung es seien alles Berufsfeuerwehrmänner. Auf der einen Seite eigentlich etwas positives, wenn Außenstehende die Arbeit der Feuerwehr als so professionell ansehen, dass sie kein Hobby vermuten, sondern einen Beruf. Auf der anderen Seite aber zeigt es, wie wenig doch bekannt ist über die Frauen und Männer, die freiwillig und ohne Bezahlung ihren Dienst am Nächsten verüben. Und das immer, wenn jemand Ihre Hilfe braucht. Es ist nicht nur ein nettes Hobby von Menschen die gerne mit dem Feuer spielen und Action haben wollen. Es ist die Säule des deutschen Notfall- und Katastrophensystems, die den Bürgen einen Sicherheitsstandard gewährt, der zu den besten weltweit zählt.</p>



<p>Zunächst muss mal der Mythos Berufsfeuerwehr aufgeklärt werden: In ganz Deutschland existieren nur rund 100 Berufsfeuerwehren und zwar in Städten, die ca. 100.000 Einwohner und mehr zählen. Pro 100.000 Einwohner gibt es dann einen Löschzug mit ca. 16 Mann, der Tag und Nacht in Bereitschaft ist. In kleineren Städten und Gemeinden wird der Brandschutz nur durch freiwillige Feuerwehren sichergestellt, teilweise unterstützt von hauptamtlichen Kräften. Somit werden in Deutschland ca. 70% der deutschen Bevölkerung von freiwilligen Feuerwehren betreut. 30% leben in den Städten mit Berufsfeuerwehr, allerdings gibt es auch hier freiwillige Feuerwehren um die Berufsfeuerwehr zu unterstützen, denn die BF kann den Großteil der Aufgaben nicht alleine Erledigen. Dafür sind sie einfach zu wenig Personal. Somit liegt die tatsächliche Einwohnerzahl, die freiwillige Feuerwehren betreuen, noch viel höher.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zu wenig Berufsfeuerwehren?</strong></h2>



<p>Stellt sich die berechtigte Frage ob ein Mangel an berufsmäßigen Feuerwehrleuten in Deutschland vorherrscht. Wird gar auf Kosten der Sicherheit Geld gespart?</p>



<p>Wenn man die freiwilligen Feuerwehren alle durch Berufsfeuerwehren ersetzen würde, dann hätte man ein nicht finanzierbares Sicherheitssystem, oder der sehr hohe Sicherheitsstandard müsste kräftig herabgesetzt werden. In Deutschland sind in den Feuerwehrgesetzen Rettungsfristen (Zeit die vergeht von der Alarmierung, bis zum Eintreffen des ersten Hilfeleistenden Fahrzeugs)&nbsp; von 10 Minuten einzuhalten. Diese Zeit kann dank der großen Dichte an freiwilligen Feuerwehren gut eingehalten werden und wird oftmals sogar noch unterschritten. In Ländern ohne ein solch dichtes Netz, sind Eintreffzeiten der Feuerwehr von über 30 Minuten keine Seltenheit. Sollte auf dem Land etwas passieren, muss erst die Berufsfeuerwehr aus der nächsten größeren Stadt alarmiert werden und die Anfahrt dauert dann natürlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland</strong></h2>



<p>Auch in den Freiwilligen Feuerwehren ist zu spüren, dass die fetten Jahre vorbei sind. Neben Einsparmaßnahmen zeigt sich dies vor allem auch bei den Mitgliederzahlen. Die Zahl der Berufspendler steigt, Angst vor dem Arbeitsplatzverlust und rückgängige Geburtenraten stellen die Feuerwehren vor neue Probleme. Diese Entwicklung ist aber nicht gänzlich schlecht, denn in manchen Bereichen wurde sicherlich auch Misswirtschaft betrieben. So führen knappen Kassen dazu, dass Feuerwehren nachzudenken müssen wo Einspar- und Verbesserungspotential liegen. Auch sind aufgrund der Nachwuchsproblematik Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Dienstleistungsorientierung vermehrt in dem Mittelpunkt getreten.</p>



<p>Deutschland kann sicherlich stolz sein auf seine Freiwillige Feuerwehr, aber man muss sich dringend überlegen wie die nächsten Jahrzehnte erfolgreich gemeistert werden können. Die Gesellschaft muss sich einerseits im Klaren sein, dass der Staat nur funktionieren kann wenn jeder sich in einer bestimmten Form engagiert. Wenn alle nur “nehmen” kann ein System wie die Freiwillige Feuerwehr nicht bestehen. Aber auch die Feuerwehr selbst muss sich überlegen was sie für Anreize bieten kann. Flexibilität und Mitgliederförderung werden in nächster Zeit wichtige Themen sein, denn nur wenn für die Feuerwehr wie auch die Mitglieder eine win-win Situation entsteht können langfristig Mitglieder hinzugewonnen werden.</p>



<p>Denken Sie also beim nächsten Einsatz daran, ob als Beteiligter oder Unbeteiligter, wahrscheinlich sind es wieder ehrenamtliche Kräfte, die ihre Zeit opfern, um professionelle Hilfe zu leisten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachts mit Martinhorn &#8211; Muss das sein?</title>
		<link>http://feuerwehr-eisleben.de/martinhorn-nachts-sinn</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Riedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2022 13:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.feuerwehr-eisleben.de/?p=2679</guid>

					<description><![CDATA[Von vielen unseren Bürgern haben wir schon gehört: „Nachts will ich meine Ruhe – da können die ihr Martinshorn doch ruhig abstellen!“ Fühlen Sie sich auch gestört, wenn Sie nachts durch Sondersignal geweckt werden? Dies ist zwar verständlich, doch dürfen die Fahrer der Einsatzfahrzeuge darauf keine Rücksicht nehmen, wenn es darum geht, schnell Menschen oder]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von vielen unseren Bürgern haben wir schon gehört: „Nachts will ich meine Ruhe – da können die ihr Martinshorn doch ruhig abstellen!“</p>



<p>Fühlen Sie sich auch gestört, wenn Sie nachts durch Sondersignal geweckt werden? Dies ist zwar verständlich, doch dürfen die Fahrer der Einsatzfahrzeuge darauf keine Rücksicht nehmen, wenn es darum geht, schnell Menschen oder Tiere zu retten bzw. Sachwerte zu schützen. Aufgrund der gesetzlichen Lage darf das normalerweise benutzt werden. Dass einige Einsatzfahrzeuge nachts nur mit Blaulicht fahren ohne Martinshorn, ist ein reines Zugeständnis, der Fahrer geht ganz bewusst ein erhöhtes Risiko ein.</p>



<p>Sie können sich bequem im Bett wieder umdrehen und weiterschlafen. Die Rettungskräfte bzw. Feuerwehrleute, die bis vor wenigen Minuten ebenfalls noch in ihren Betten lagen, haben dazu vielleicht in den nächsten Stunden keine Gelegenheit mehr – und müssen am nächsten Morgen genauso wieder zur Arbeit wie Sie.</p>



<p>Und: Wenn Sie einmal unsere professionelle Hilfe brauchen, sind Sie sicherlich für einen schnellen Einsatz dankbar. Wenn es um Ihr Hab und Gut oder sogar um Ihr Leben oder das Ihrer eigenen Familie geht, wäre es Ihnen auch ziemlich egal, ob jemand anderes vielleicht durch die anrückenden Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr geweckt wird…</p>



<p><strong>Blaulicht und Martinshorn sind keine freiwillige Sache</strong></p>



<p>Es ist gesetzlich vorgeschrieben (§35 StVO), dass Sonder- bzw. Wegerechte in Anspruch genommen werden. Hier müssen Blaulichter und Tonsignal vom Fahrtbeginn bis zum Fahrtende eingeschaltet sein. Denn das Blaulicht allein ist nur eine Warneinrichtung. Die Übertretung der StVO, von deren Ahndung wir während der Einsatzfahrt großteils befreit sind, sofern keine Personen gefährdet werden, ist nur genehmigt bei gleichzeitigem Betrieb von Blaulicht UND Tonsignal.</p>



<p>Die frühzeitige Ankündigung eines Einsatzfahrzeugs soll jedem die Möglichkeit geben, rechtzeitig zu reagieren und so gefährliche Fahrmanöver oder gar Unfälle zu vermeiden. Das gilt im Berufsverkehr ebenso wie nachts, wenn scheinbar keiner unterwegs ist. Denn bedenken Sie, wenn man nur mit Blaulicht fährt, wird ein Fußgänger, der die Straße hinter einer Kurve überquert, nicht von dem schnell herannahenden Einsatzfahrzeug gewarnt.</p>



<p><strong>Wie soll ich mich als Verkehrsteilnehmer verhalten?</strong></p>



<p>Viele Verkehrsteilnehmer sind verunsichert und verhalten sich falsch, wenn im Rückspiegel plötzlich Blaulichter auftauchen und das Martinshorn dröhnt. Die häufigste Fehlreaktion: das unvermittelte Abbremsen mitten auf der Fahrbahn. Damit riskieren Sie nicht nur einen Auffahrunfall mit anderen Fahrzeugen, Sie erreichen eher das Gegenteil vom Gewünschten: Sie behindern das Einsatzfahrzeug. Ebenso falsch ist: Unüberlegt rechts ran fahren, womöglich in eine Seitenstraße. Denn woher wissen Sie, ob das Einsatzfahrzeug nicht genau hier abbiegen muss?</p>



<p><strong>Besser folgen Sie folgenden Grundsätzen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stellen Sie fest, woher das Sondersignal kommt</li>



<li>Versuchen Sie vorauszusehen, wohin das Einsatzfahrzeug fährt (Blinker)</li>



<li>Fahren Sie am besten rechts an den Fahrbahnrand und signalisieren Sie das mit gesetztem Blinker</li>



<li>Überlegen Sie dabei, ob auch ein schweres Fahrzeug, zum Beispiel Fahrzeuge der Feuerwehr, die Straße noch passieren kann (Gegenverkehr beachten!). – Sollte dies nicht möglich sein, fahren Sie mit normaler Geschwindigkeit weiter bis zur nächstmöglichen Ausweichstelle.</li>



<li>An einer roten Ampel dürfen Sie einem Einsatzfahrzeug auch Platz machen, indem Sie vorsichtig in die Kreuzung einfahren. In diesem Fall begehen Sie keinen Verkehrsverstoß. Aber hier gilt äußerste Vorsicht.</li>
</ul>



<p>Wir bitten Sie also um Ihr Verständnis, wenn wir Sie demnächst wieder einmal mitten in der Nacht wecken müssen – es dient der Sicherheit aller Bürger. Und sollten Sie mehr über Ihre Feuerwehr erfahren, oder sogar aktiv mithelfen wollen: Kommen Sie einfach zum nächsten Feuerwehrgerätehaus (wenn die Kameraden gerade dort Dienst tun) und sprechen Sie uns an – Wir werden Ihnen gerne weiterhelfen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verhalten im Brandfall</title>
		<link>http://feuerwehr-eisleben.de/verhalten-im-brandfall</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Riedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2022 13:29:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.feuerwehr-eisleben.de/?p=2671</guid>

					<description><![CDATA[Der sorgfältige Umgang mit offenem Feuer (Kerzen, Zigarettenglut, offene Kamine, Kochstellen, Lötlampe usw.) und die sorgfältige Hand des Fachmanns bei elektrischen Installationen können die meisten Brände im privaten Bereich verhindern. Trotzdem rücken die Feuerwehren in Deutschland über 200.000 mal aus. 600 Tote sind jährlich zu beklagen, wobei 90% aller Brandtoten an den die Sicht versperrenden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der sorgfältige Umgang mit offenem Feuer (Kerzen, Zigarettenglut, offene Kamine, Kochstellen, Lötlampe usw.) und die sorgfältige Hand des Fachmanns bei elektrischen Installationen können die meisten Brände im privaten Bereich verhindern. Trotzdem rücken die Feuerwehren in Deutschland über 200.000 mal aus. 600 Tote sind jährlich zu beklagen, wobei 90% aller Brandtoten an den die Sicht versperrenden und die Atmung blockierenden Rauchgasen sterben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie soll sich der Normalverbraucher im Brandfall verhalten?</strong></h2>



<p>Ob im Hotel, Einkaufszentrum oder Flughafen: Wenn es brennt, kommt es auf&nbsp;<strong>schnelle Reaktionen</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>richtigen Schritte</strong>&nbsp;im richtigen Augenblick an, weil oft nur wenige Minuten zur Verfügung stehen, bevor Rauch oder Flammen den Fluchtweg abschneiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen sind:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sehen Sie sich beim Betreten des Gebäudes die Fluchtwege an, damit Sie diese im Brandfall schnell und sicher finden!</li>



<li>Fliehen Sie in einem mehrstöckigen Gebäude in der Regel immer nach unten!</li>



<li>Halten Sie sich stets am Treppengeländer fest, denn Menschen in Panik nehmen keine Rücksicht auf andere!</li>



<li>Benutzen Sie unter keinen Umständen Aufzüge: Diese werden zur tödlichen Falle, wenn sie sich mit Rauch füllen oder nach einem Stromausfall stecken bleiben!</li>



<li>Reißen Sie Türen niemals hektisch auf, sondern öffnen Sie diese vorsichtig und ziehen Sie gleich wieder zu, falls sich dahinter schon eine dichte Rauchschicht gebildet hat!</li>



<li>Wenn Sie den Raum, in dem Sie sich befinden, nicht mehr verlassen können, dichten Sie die Ritzen und Spalten an der Tür mit nassen Laken oder Handtüchern ab, um ein Eindringen des Rauchs zu verhindern!</li>



<li>Hängen Sie große Laken zum Fenster hinaus, um zu signalisieren, dass und wo noch Menschen auf Hilfe warten!</li>
</ul>



<p><strong>Zuerst gilt es, den Rauch möglichst frühzeitig zu entdecken.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Automatische&nbsp;<strong>Rauchmelder</strong>&nbsp;erledigen diese Aufgabe auch, wenn der Mensch schläft. Der FVLR unterstützt deshalb die Kampagne, Rauchmelder auch verstärkt im privaten Bereich (Flure, Küchen, Kinderzimmer und Schlafzimmer) einzubauen. Batteriebetriebene Rauchmelder können für nur etwa 10 € an vielen Stellen (z. B. im Baumarkt) erworben und leicht selbst unter der Raumdecke montiert werden.</li>



<li>Auch&nbsp;<strong>automatische Brandmeldeanlagen</strong>&nbsp;sorgen für die frühzeitige Entdeckung des Brandrauches und melden dies an Einsatzzentralen weiter.</li>
</ul>



<p><strong>Der Rauch darf sich nicht ausbreiten.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schließen Sie die Türe des Zimmers, in dem es brennt.</li>



<li>Schließen Sie nach Verlassen der Wohnung die Türe zum Treppenhaus.</li>
</ul>



<p><strong>Alarmieren Sie Ihre direkte Umgebung.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Alarmieren Sie die Menschen in den umgebenden Zimmern. Denken Sie an Kinder und Kranke, an seh-, hör- oder gehbehinderte Menschen</li>



<li>(Nur) wenn dies ohne Zeitverzögerung noch möglich ist, rufen Sie noch von der Wohnung aus die Feuerwehr an.</li>
</ul>



<p><strong>Feuerwehrnotruf: 112</strong></p>



<p><strong>Wo ist es passiert?</strong><br>Notfallort, Straße, Hausnummer, Etage, auf der Straße von XY &#8211; nach XZ, Gebäude, Betriebsteil, Abteilung &#8230;<br>Auf Autobahnen und Bundesstraßen bitte Fahrtrichtungs- und Kilometerangabe&#8230;</p>



<p><strong>Was ist geschehen?</strong><br>Erkrankung, Unfall, Feuer, eingeklemmte&nbsp;Personen, besondere Gefahren &#8230;&nbsp;</p>



<p><strong>Wie viele Personen sind betroffen / verletzt?</strong><br>Ungefähre Verletzungsschwere&nbsp;</p>



<p><strong>Welche Art von Verletzungen/Zustände?</strong><br>z.B. Bewusstlosigkeit, Schock, Atemstillstand, Herz-KreislaufStillstand, starke Blutungen &#8230;&nbsp;</p>



<p><strong>Warten auf Rückfragen!</strong><br>Legen Sie nicht auf! Bitte warten Sie auf Rückfragen der Leitstelle.<br>Ist die Alarmierung von der Wohnung aus nicht mehr möglich, holen Sie dies sofort nach Verlassen<br>des Gebäudes nach (z. B. vom Nachbarn aus, über Handy).</p>



<p><strong>Verlassen Sie das Gebäude</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>schnell, aber nicht überhastet, zusammen mit den in der Wohnung anwesenden.</li>



<li>Die giftigen und heißen Brandgase sammeln sich meist zuerst unter der Decke des Raumes und strömen von dort zum Boden. Bleiben Sie deshalb in Bodennähe, zur Not kriechen Sie auf &#8222;allen vieren&#8220; raus.</li>



<li>Sammeln Sie sich draußen an einer sicheren Stelle und prüfen, ob jemand fehlt.</li>



<li>Alarmieren Sie Nachbarn.</li>



<li>Weisen Sie die eintreffenden Rettungskräfte ein.</li>
</ul>



<p><strong>Was sollte man nicht machen?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seine Tätigkeit in Ruhe abschließen,</li>



<li>sich in Ruhe ankleiden,</li>



<li>Schmuck- und Wertsachen zusammensuchen,</li>



<li>ein immer größer werdendes Feuer selber bekämpfen wollen,</li>



<li>wenn man schon draußen ist, noch etwas aus der Wohnung holen wollen.</li>
</ul>



<p><strong>Wie können Sie sich schützen?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Installieren Sie Rauchmelder. Mit nur 50 € pro Wohnung/Einfamilienhaus können Sie die Überlebenschance Ihrer Familie entscheidend verbessern.</li>



<li>Wenn Sie nachts die Wohnungs- oder Haustüre abschließen, deponieren Sie einen Notschlüssel in Türnähe.</li>



<li>Sprechen Sie mit Ihrer Familie über dieses Thema und üben Sie den Ernstfall. Sie werden überrascht sein, wie ernsthaft auch Kinder sich daran beteiligen.</li>
</ul>



<p><strong>Sind Sie in fremden Gebäuden, z. B. in einem Hotel, in Einkaufszentren oder im Flughafen?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sehen Sie sich schon beim ersten Betreten des Gebäudes die Fluchtwege an (Wo ist die Fluchttüre?), damit Sie im Brandfall den Rettungsweg schnell und sicher finden.</li>



<li>Fliehen Sie in einem mehrstöckigen Gebäude möglichst nach unten ins Erdgeschoss und von dort ins Freie (Der Rauch steigt meist nach oben).</li>



<li>Halten Sie sich am Treppengeländer fest, damit Sie nicht stürzen, denn in Panik nehmen Menschen keine Rücksicht auf andere.</li>



<li>Benutzen Sie nie den Aufzug. Dieser kann im Brand schnell zur tödlichen Falle werden.</li>



<li>Reißen Sie Türen nicht hektisch auf, sondern öffnen Sie diese vorsichtig und ziehen Sie diese sofort wieder zu, falls sich dahinter schon eine dichte Rauchwolke gebildet hat.</li>



<li>Wenn Sie den Raum, in dem Sie sich befinden, nicht mehr verlassen können, dichten Sie Ritzen und Spalten an der Türe möglichst mit nassen Laken oder Handtüchern ab, um ein Eindringen von Rauch zu verhindern.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
